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Ein Trauma ist ein überwältigendes Erlebnis. Wir können traumatisiert sein durch einen Verkehrsunfall, eine Operation, eine schwere Krankheit, einen Sturz, Missbrauch, sexualisierte und verbale Gewalt oder auch durch das Miterleben der Traumatisierung anderer. Es kann ebenfalls ausgelöst werden durch den plötzlichen Verlust eines nahestehenden Menschen, durch Naturkatastrophen, politische Verfolgung und Krieg.
Eine so entstandene seelische Verletzung kann die Verbindung zu uns selbst, zu anderen Menschen, zur Natur und zu unseren geistigen Quellen unterbrechen.
Die Folge eines Traumas kann sein, dass die vom Körper im Alarmzustand bereit gestellte Lebensenergie vom Nervensystem nur unvollständig aufgelöst wurde und der Körper weiterhin auf die Bedrohung aus der Vergangenheit reagiert, obwohl diese aktuell nicht mehr besteht. Der Betroffene zeigt oft für ihn (und andere) verwirrende oder beängstigende Symptome, wie Übererregbarkeit, Überaktivität, Wutausbrüche oder aber eingeschränkte Lebendigkeit, Starrheit, Ängste, Panikattacken, Depressionen sowie Schlafstörungen oder chronische Schmerzen.
Die individuellen Folgen traumatischer Erlebnisse können im Rahmen einer Therapie mit verschiedenen Methoden behandelt werden.
Besonders gut bewährt haben sich hierbei die Methoden Somatic Experiencing und EMDR®.

Somatic Experiencing (SE)
Der körpertherapeutische Ansatz von „Somatic Experiencing“ macht deutlich, dass ein Trauma nicht nur geistig, also in der Erinnerung, sondern auch im Körper gespeichert ist. Bei dieser behutsamen Methode wird die Weisheit des Körpers und seine Fähigkeit zur Selbstregulierung verstärkt und aktiviert. Dies geschieht über eine schrittweise Entladung und Befreiung des Nervensystems von überschüssiger Energie. Das Gefühl des Vertrauens, der Sicherheit und die Fähigkeit zu entspannen wird wieder hergestellt, und es ist möglich, eine zuversichtliche Haltung zum Leben zurückzugewinnen.

EMDR®
(„Eye Movement Desensitization and Reprocessing“. Übersetzt bedeutet das „Desensibilisierung und Neuverarbeitung durch Augenbewegungen“)
EMDR ist eine weitere, Somatic Experiencing gut ergänzende Methode zur Behandlung von Traumata. Hier wird unter anderem eine Technik geleiteter Augenbewegungen eingesetzt. Dadurch können die mit traumatischen Erlebnissen verbundenen, verkapselten Erinnerungen und Informationen verarbeitet werden. Auf diese Weise wird es möglich, sich von belastenden Bildern und Körperempfindungen, bedrückenden Emotionen und einschränkenden Überzeugungen zu befreien und unbeschwerter zu leben. Gleichzeitig können neue, bereichernde Erkenntnisse in den Alltag integriert werden.
 
     
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